Im Jahre des Herrn 2001 wurden einige entscheidende Erfindungen gemacht, die für die Segelyachten von gravierender Bedeutung sein werden.
Kurz nach bekannt werden dieser Erfindung war ich mit einigen Freunden auf Segeltörn in Kroatien - wir konnten bei dieser Gelegenheit die Eignung des selbstkühlenden Bierfasses beim Einsatz auf Segelyachten testen.
| Törnvorbereitungen
Vom 12. Mai bis 19. Mai geht es mit 14 Freunden und Kollegen nach Kroatien. Ab Porec sind zwei Bavaria 47 gechartert. Unserem Klaus - rechts auf dem Bild zu sehen - ist es gelungen, knapp vor dem offiziellen Verkaufsstart 4 der selbstkühlenden Fässer bei der Tucher-Brauerei zu ergattern.
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Es geht los....
Samstag, 12.5.2001, 2 Uhr früh in
Feucht bei Nürnberg: Die Fässer sind recht groß: 22 Liter Bierinhalt, die Größe des Fasses entspricht aber einem 50 l Fass - irgendwo muss das Kühlsystem ja hin... Mit dem Van ist der Transport der voluminösen Fässer kein Problem. |
| Durst im Hafen von Rab
Das erste Fass soll geöffnet werden. Angestrengt studiert die Crew der "Foxtrot" die Gebrauchsanweisung - tatsächlich soll nur ein kleiner Hebel am Deckel des Fasses umgelegt werden. Laut Beschreibung zischt es dann und das Fass wird an der Oberfläche in der nächsten halben Stunde warm - das Bier innen drin wird kalt. Scheint logisch, irgendwo muss die dem Bier entzogene Wärme ja hin. Fasziniert beobachtet die Crew den Kühlvorgang...
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Ozapft is
Endlich ist die halbe Stunde um. Günter drückt den Zapfhahn ins Fass - dank moderner Technik ist sogar der Hammer überflüssig geworden. |
| Die ersten Gläser werden gezapft
Kühl läuft das Bier aus dem Fass - wie versprochen, bei 6 - 8 Grad Biertemperatur. Herrlich bei 25 Grad Außentemperatur! |
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Stauprobleme
22 l Bier sind an einem Abend auch für eine 7-köpfige Crew reichlich viel Bier. Und so ergibt sich die Frage, was macht man mit einem angebrochenen Bierfass? Auf der Foxtrot wurde das Problem durch Stauen im Salon gelöst. |
| Andere Stauvariante
Auf unserer anderen Yacht, der "Bonita", konnte das Fass auch in der Plicht befestigt werden, ohne sehr zu stören. Die "Foxtrot" - zwar auch eine Bavaria 47, aber 1 Jahr älter, hatte eine etwas andere Anordnung der Schotwinschen. Da wäre das Fass im Weg gewesen. |
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Fass im Salon, auch nicht
schlecht
Aber auch das Verzurren im Salon hat seine Vorteile, Günter macht hier einen sehr zufriedenen Eindruck ! Das Bier im Fass ist übrigens über 24 Stunden kühl geblieben und hat
frisch und gut geschmeckt. |
| Fass in der Plicht - Carsten schmeckt es auch
... wie man sieht... |
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Das Bier war gut und kühl. Das Hantieren mit dieser Größe von Bierdosen an Bord ist allerdings nicht ganz unproblematisch. Die Bavaria 47 hatte zwar ausreichend Stauraum in den Backskisten, aber wo sollen die Dinger auf kleineren Yachten hin?
Wünschenswert wären Gebinde, die an einem Abend geleert werden können, vielleicht 5 l oder alternativ auch 10 l Fässer. Und wann kommt endlich die selbstkühlende 0,5 l Dose?
Noch Fragen? Kurt Schertel